Home-Gym einrichten: Die besten Tipps für das Training in den eigenen vier Wänden

28. Oktober 2024 | Functional

Während der Pan­de­mie konnten viele Men­schen ihr Fit­ness­stu­dio nicht benut­zen. Daher began­nen sie not­ge­drun­gen, zu Hause Sport zu machen. Dass sich Jahre nach dem Lock­down noch immer viele Per­so­nen ein Home-Gym ein­rich­ten, hat gute Gründe.

Fit zu Hause

Das Workout in den eigenen vier Wänden ist zu jeder Tages- und Nacht­zeit möglich. Belegte Geräte gibt es ebenso wenig wie Anfahrts­wege. Die Hygiene liegt ganz in Ihren Händen, auch die Musik bestim­men Sie selbst. Lang­fris­tig ist das Home-Gym sogar güns­ti­ger – weil Sie nach ein­ma­li­gen Anschaf­fungs­kos­ten jah­re­lang kos­ten­los trai­nie­ren. Lust auf einen Netflix Seri­en­ma­ra­thon während des Joggens auf dem Lauf­band? Zu Hause kein Problem!

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Bevor Sie ein Home-Gym ein­rich­ten, stellen sich oftmals zahl­rei­che Fragen. Wir unter­stüt­zen Sie bei der Planung und der Auswahl der pas­sen­den Geräte.

Wo kann ich mein Heim-Fitnessstudio einrichten?

Wer ein Gym zu Hause ein­rich­ten will, wählt dafür häufig den Keller. Hier ist meist Platz und der Keller ist in der Regel weitaus kühler als der Rest des Hauses, sodass Sie weder stark schwit­zen noch eine Kli­ma­an­lage instal­lie­ren müssen. Ähn­li­che Vor­teile bietet die Garage. Hier kann Sie nichts ablen­ken und auch der Boden benö­tigt keinen beson­de­ren Schutz. Im Winter sollten Sie aller­dings an eine Heiz­mög­lich­keit denken. Luxu­riös wird es für alle, die noch einen Hob­by­raum übrig haben und im nor­ma­len Wohn­raum ein Home-Gym ein­rich­ten können.

Haben Sie weniger Platz, kann Ihr Trai­ning auch im Wohn­zim­mer statt­fin­den. Einer der gröss­ten Vor­teile dieses Raumes ist, dass es nor­ma­ler­weise schon einen Fern­se­her gibt. Auf diesem können Sie Trai­nings­vi­deos abspie­len und das Kurs-Feeling in Ihr Home-Gym holen. Im Schlaf­zim­mer hin­ge­gen sollten Sie keinen Sport machen. Dieser Raum sollte aus­schliess­lich der Erho­lung dienen und von Ihrem Gehirn nicht mit Akti­vi­tät asso­zi­iert werden. Das Home-Gym in anderen Wohn­räu­men erfor­dert derweil oft kleine und schlanke Lösun­gen. Doch auch hier lässt sich effi­zi­ent trai­nie­ren.

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Die Formel für Platz im heimischen Fitnessstudio

Egal in welchem Raum Sie Ihr Home Fitness ein­rich­ten: Achten Sie stets auf die Raum­masse. Für ein Ein­zel­ge­rät reichen oftmals vier Qua­drat­me­ter. Auf zehn bis fünf­zehn Qua­drat­me­tern finden Sie aus­rei­chend Platz für ein umfas­sen­de­res Workout. Bezüg­lich der Decken­höhe gilt: Wenn Sie im Stehen eine Lang­han­tel über Ihren Kopf halten, dürfen Sie die Decke nicht berüh­ren.

Einsteiger und Profi, Cardio und Krafttraining: Wer braucht was?

Im Home-Gym kon­zen­trie­ren Sie sich auf die Geräte und Func­tionals, die Sie wirk­lich benö­ti­gen. Liegt Ihr Trai­nings­fo­kus auf Cardio, benö­ti­gen Sie bei­spiels­weise einen Heim­trai­ner, einen Boxsack und ein Spring­seil. Inter­es­sie­ren Sie sich vor­ran­gig für Kraft­trai­ning, sehen Sie sich nach einer Ganz­kör­per-Kraft­sta­tion und einigen Hanteln um.

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Wenn Sie Ihr Gym zu Hause ein­rich­ten, sollten Sie aus­ser­dem Ihr Trai­nings­le­vel beach­ten. Für Ein­stei­ger reicht häufig bereits die fol­gende Aus­stat­tung:

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Fort­ge­schrit­tene sollten ein oder zwei Car­dio­ge­räte, eine Han­tel­bank oder eine mul­ti­funk­tio­nale Kraft­sta­tion sowie Kett­le­bells, Kurz- und Lang­han­teln in Betracht ziehen. Im Profi-Homegym können sich mehrere Cardio- und Kraft­ge­räte, ein Power­rack sowie Kurz- und Lang­han­teln mit ver­schie­de­nen Gewichts­schei­ben befin­den. Weitere Func­tionals wie Matten, Gymnnastik­bälle und Roller kaufen Sie nach Belie­ben und Not­wen­dig­keit.

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Ideen zum Home-Gym einrichten: von Matten bis zur Hantelbank

Möchten Sie ein Home-Gym ein­rich­ten, sollten Sie auf eine gewisse Grund­aus­stat­tung setzen. Die fol­gen­den Geräte werden von den meisten Sport­lern als essen­zi­ell betrach­tet:

  • Eine Trai­nings­matte bietet einen rutsch­fes­ten Unter­grund für schmerz- und ver­let­zungs­freie Boden­übun­gen we bei­spiels­weise Situps.
  • Fit­ness­bän­der bieten zahl­rei­che Übungs­mög­lich­kei­ten wie Knie­beu­gen oder Bizeps-Curls. Sie spre­chen die unter­schied­li­chen Muskeln an und sind meist nicht teuer.
  • Auch die Kurz­han­tel ermög­licht Ihnen viel­fäl­tige Übungen für die Arm‑, Schul­ter- und Rumpf­mus­ku­la­tur. Dabei nimmt sie wie das Fit­ness­band wenig Platz weg.
  • Eine Klimm­zug­stange kann an der Decke, der Wand oder im Tür­rah­men mon­tiert werden. Mit ihr trai­nie­ren Sie Rücken, Bauch, Schul­tern und Arme.
  • Ein Car­dio­ge­rät wie Lauf­band, Ergo­me­ter oder Ruder­ge­rät trai­niert Ihre Aus­dauer. Heim­trai­ner sind auch in klapp­ba­rer Form erhält­lich.

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Aus­ser­dem emp­feh­len sich die fol­gen­den Trai­nings­ge­räte:

  • Eine Han­tel­bank und Lang­han­teln erhöhen Ihre Fle­xi­bi­li­tät beim Workout. Möglich sind Übungen wie Kreuz­he­ben, Schul­ter­drü­cken und Knie­beu­gen.
  • Zusätz­li­che Gewichte ermög­li­chen es Ihnen, sich beim Workout an Ihre Erfolge anzu­pas­sen. Beson­ders fle­xi­bel sind Sie mit Ballast, den Sie am Körper tragen.
  • Mit Kett­le­bells führen Sie effi­zi­ente Ganz­kör­per-Übungen durch. Viele Sport­ler emp­fin­den sie als ange­nehme Abwechs­lung zur Kurz- oder Lang­han­tel.

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Spiegel, Licht, Musik! — Mehr Einrichtung für das Home-Gym

Die belieb­tes­ten Ideen zum Home-Gym ein­rich­ten handeln von Licht und Spie­geln. Eine Lampe mit varia­bler Farb­tem­pe­ra­tur und Hel­lig­keit ermög­licht ein helles, kühles Licht zum Trai­nie­ren und gedimm­tes, warmes Licht für Yoga und Rege­ne­ra­tion. Mit­hilfe eines boden­tie­fen Spie­gels können Sie während des Work­outs Ihre Haltung kor­ri­gie­ren. Wei­ter­hin lässt er den Raum optisch grösser erschei­nen.

Tipp: Auch Boden­schutz-Matten sind essen­zi­ell. Sie glei­chen Uneben­hei­ten aus, dämpfen den Schall und schüt­zen den Fuss­bo­den vor abge­wor­fe­nen Hanteln. Emp­feh­lens­wert sind Puz­zle­mat­ten, deren Format Sie indi­vi­du­ell an Ihre Gege­ben­hei­ten anpas­sen können.

Es gibt eine grosse Band­breite an Zubehör, mit dem Sie ihr Trai­ning ange­neh­mer und moti­vie­ren­der gestal­ten können. Dazu zählen eine Musik­box oder Laut­spre­cher, mit denen Sie Ihre Lieb­lings-Play­list abspie­len können. Eine Stopp­uhr oder ein Puls­gurt sorgen für neue Mög­lich­kei­ten im Inter­vall- oder herz­fre­quenz­ge­steu­er­ten Trai­ning. Beden­ken Sie auch Rei­ni­gungs­mit­tel und Tücher für Ihre Geräte.

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Home Gym Kosten: Das bezahlen Sie für Gewichte und Co.

Abhän­gig von Ihrer Ein­rich­tung für das Home-Gym können die Kosten stark vari­ie­ren. Möchten Sie sich zunächst nur eine Grund­aus­stat­tung anschaf­fen, reichen CHF 400 bis CHF 500 meist aus.

Wer mit einer Han­tel­bank, Lang­han­teln und einem oder zwei grös­se­ren Geräten trai­nie­ren möchte, sollte Kosten von CHF 1000 bis CHF 2500 ein­pla­nen. Im All­ge­mei­nen gibt es keine Ober­grenze für das Budget. Möchten Sie ein Premium-Home-Gym ein­rich­ten und sich ver­schie­dene Sta­tio­nen, ein Sound­sys­tem und eine neue Lampe anschaf­fen? Mit einem Budget von CHF 2500 bis CHF 4000 ist auch das möglich. In jedem Fall sollten Sie auf hoch­wer­tige Geräte achten und damit die rich­tige Haltung fördern, mehr Trai­nings­er­folge feiern und den gröss­ten Komfort genies­sen. Setzen Sie auf Profi-Heim­mar­ken wie Tunturi, adidas, Bowflex, Schwinn, Reebok, Inspire und Nau­ti­lus.

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Home Fitness einrichten mit kleinem Budget: So geht’s

Ein Heim-Fit­ness­stu­dio ein­rich­ten? Das klingt zunächst nach hohen Kosten. Doch in der Rea­li­tät ist eine Grund-Ein­rich­tung für das Home-Gym auch mit einem kleinen Budget möglich. Ihre Aus­rüs­tung sollte aus simplen, aber effi­zi­en­ten und hoch­wer­ti­gen Func­tionals und Klein­ge­rä­ten bestehen.

Die Basics für Ihr Homegym sind eine Trai­nings­matte, Fit­ness­bän­der und Kurz­han­teln. Ein echter Kniff ist auch der Kauf eines Spring­seils, mit dem Sie Ihre Aus­dauer für sehr wenig Geld trai­nie­ren. Sinn­voll, aber günstig sind auch Schlin­gen­trai­ner, Ab-Roller und eine Klimm­zug­stange. Möchten Sie mehrere Hanteln kaufen, setzen Sie auf Sets und erwer­ben eine Kurz­han­tel sowie aus­tausch­bare Gewichte anstelle meh­re­rer Ein­zel­ge­räte.

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Home-Gym einrichten mit wenig Platz: Tipps und Tricks

Möchten Sie ein Home-Gym ein­rich­ten mit wenig Platz, kommt es auf kom­pakte Grössen und Mul­ti­funk­ti­ons-Talente an. Viele Cardio-Geräte sind klapp­bar, den wenigs­ten Platz nimmt übli­cher­weise ein Cross­trai­ner ein. Für das Kraft­trai­ning emp­fiehlt sich ins­be­son­dere ein Power Rack, das zahl­rei­che Übungen wie Kreuz­he­ben, Bank­drü­cken und Knie­beu­gen vereint.

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Die Kurz­han­tel sowie Func­tionals wie Fit­ness­bän­der und Gym­nas­tik­bälle sind bei gerin­gem Platz­an­ge­bot Ihr bester Freund. Diese Geräte lassen sich im Schrank ver­stauen, wenn sie nicht benö­tigt werden und erwei­tern Ihre Trai­nings­mög­lich­kei­ten dennoch um ein Viel­fa­ches. Besit­zen Sie mehrere Kett­le­bells und Kurz­han­teln, emp­fiehlt sich ein funk­tio­nel­ler Ständer, der nicht nur Platz spart, sondern auch durch seinen Anblick moti­viert. So ver­ges­sen Sie nie wieder eine Trai­nings­ein­heit.

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